Die Technologie

Voraussetzung hierfür ist, die Kavitation gezielt zu erzeugen.

Die gesteuerte Kavitation kann hohen wirtschaftlichen Nutzen erzielen.

Weltweite Anwendungen und eigene Anwendungsergebnisse belegen das.

Kavitation ist in allen Medien steuerbar, bei denen ein Phasenübergang vom flüssigen in den dampfförmigen Aggregatzustand möglich ist.

Kavitation kann besonders gut beeinflusst werden, wenn das Medium hohen Geschwindigkeitsumwandlungen unterliegt.

Die Steuerung erfolgt mit Hilfe eines Strömungsreaktors.

Im Reaktor wird auf Grundlage der Strömungslehre das physikalische Verfahren »Kavitation« entsprechend beeinflusst, so dass das Phänomen Kavitation seine Kräfte gezielt nutzbringend freisetzen kann.

Gesteuerte hydrodynamische Kavitation

Die Implosion der Dampfblasen erfolgt gerichtet, abhängig von den Druckverhältnissen, ausschließlich nur im

                           Zentrum des Strömungsreaktors

Bei starkem Druckabfall führt der Dampfdruck der Flüssigkeit zur Bildung kleiner Gasblasen, die zunächst in der Größe zunehmen, bevor sie implodieren.

Die Implosion der Blasen erzeugt einen Mikrojet (Hot Spot), der sehr starke und lokal begrenzte Schockwellen in der Flüssigkeit auslöst.

Dabei entstehen sehr kurzfristig (Millisekunden) lokale Drücke von 2000 bar und Temperaturen von bis zu 5000 °C.

Die Flüssigkeiten insgesamt erwärmen sich dabei jedoch kaum.

(KS Sulslick et. al., Science 1991)

Im neu entwickelten Strömungsreaktor wird eine gezielt sehr hohe Blasenoszillation und eine sehr hohe Anzahl an Blasenkeimen ausgelöst.